Oscarverleihung 2020

Der wichtigste Filmpreis der Welt öffnet sich dem Weltkino

Werner C. Barg

Dr. Werner C. Barg ist Autor, Produzent und Dramaturg. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) vertritt er die Professur „Audiovisuelle Medien“.

Am 9. Februar 2020 wurden die diesjährigen Oscars verliehen. Der Beitrag bilanziert und kommentiert die Preisvergabe.

Printausgabe tv diskurs: 24. Jg., 2/2020 (Ausgabe 92), S. 10-15

Vollständiger Beitrag als:

Die Favoriten enttäuschten

Dass es mit den Prognosen bei der Oscarverleihung so eine Sache ist, haben schon die Preisvergaben der letzten Jahre gezeigt. Nicht immer sind es die hohen Favoriten oder die Filme mit den meisten Nominierungen, die am Ende des Tages mit den meisten der ersehnten Oscartrophäen nach Hause gehen.

Auch in diesem Jahr ist es wieder so gekommen. Todd Phillips’ Joker hatte elf Nominierungen, bekam aber nur zwei Oscars: „Joker“ Joaquin Phoenix wurde als „Bester Hauptdarsteller“ ausgezeichnet; Hildur Guðnadóttir errang einen Oscar für die „Beste Filmmusik“. Noch krasser erging es 1917, dem Kriegsfilm von Sam Mendes. Er konnte bei zehn Nominierungen keinen einzigen Oscar in den kreativen Bereichen „Regie“, „Schauspiel“, „Drehbuch“ oder „Filmmusik“ gewinnen. Roger Deakins bekam ihn für die „Beste Kamera“; zwei weitere Oscars gab es für den „Besten Ton“ und die „Visual Effects“ des Films. Und diese Preisvergabe geht – Favorit hin oder her – ehrlicherweise voll in Ordnung.
 

Die YouTube-Videos auf dieser Seite sind im erweiterten Datenschutzmodus eingebettet, d.h., Daten werden erst dann an Dritte übertragen, wenn die Videos abgespielt werden (siehe auch Datenschutzerklärung).



Die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jedes Jahr über die Vergabe der Oscars entscheiden, haben mit klarem Blick die Stärken der jeweiligen Filme ausgezeichnet und damit auch indirekt ihre Schwächen benannt: Joker war an der Kinokasse weltweit sehr erfolgreich, weil er die Wutmentalität vieler Bürger nicht nur in der US-Gesellschaft spiegelt. Das ist vor allem Joaquin Phoenix zu verdanken, der seine Antiheldenfigur voller Melancholie, Ironie und schwarzem Humor mit Bravour verkörpert. Auch ist es sein grandioses Schauspiel, das – unterstützt von einigen anderen Darstellern wie Frances Conroy und Robert De Niro – die unentschiedene Erzählkonzeption des Films überspielt und letztlich doch zusammenhält. Die simple Antiheldengeschichte, die seicht und klischeebeladen der Comicvorlage verhaftet bleibt, schneidet sich permanent mit der Ambition, aus dem Joker-Stoff ein realistisches Sozialdrama im Gangsterfilm-Genre machen zu wollen. Doch Blockbustercomic und Martin Scorseses Milieufilme gehen nun einmal schwer zusammen: Für eine gelungene Milieustudie fehlt dem Film von Todd Phillips die psychologische Tiefe der Figuren, für die Blockbustercomicverfilmung fehlen die visuellen Wow-Effekte. Die einzigen herausragenden Werte des Films sind das Spiel von Joaquin Phoenix und vielleicht noch die Filmmusik. Beides wurde nun ausgezeichnet.

Da ist es nur folgerichtig, dass nicht Todd Phillips und Scott Silver für ihr Joker-Skript mit dem Oscar für das „Beste adaptierte Drehbuch“ bedacht wurden, sondern der neuseeländische Regisseur Taika Waititi. Seine NS-Satire Jojo Rabbit hat der Tradition der Antinazi-Komödien eine originelle, weil raffiniert erzählte Variante hinzugefügt (vgl. Barg 2020).
 


Diese erzählerische Originalität fehlt dem Drehbuch zu 1917 leider weitgehend. Das Skript von Sam Mendes und Krysty Wilson-Cairns erzählt actionreich und spannungsgeladen den Parforcelauf zweier britischer Soldaten im Ersten Weltkrieg, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einen wichtigen Befehl zu überbringen haben. Um ihre Mission zu erfüllen, müssen sie ein todesumwittertes Niemandsland zwischen den Fronten durchqueren. Der Filmstoff beruht auf Geschichten von Alfred Mendes, dem Großvater des Regisseurs. Dieser Oral History ist es dann wohl auch geschuldet, dass der Film voller überkommener Feindbilder steckt und mit Rollenklischees aufwartet, für deren metaphorische Aufschlüsselung das (endlich) in Neuauflage wieder erschienene Buch Männerphantasien (2019) des Schriftstellers und Kulturtheoretikers Klaus Theweleit eine wahre Fundgrube wäre. So bleibt an 1917 einzig die filmische Machart oscarwürdig, nämlich die Geschichte in einer zweistündigen Plansequenz quasi ohne sichtbaren Schnitt erzählen zu wollen. Damit wird dem Publikum die Echtzeit der Handlung suggeriert und das Kriegsgeschehen – oft unmittelbarer, als einem lieb ist – nahegebracht. Dies funktioniert in 1917 filmästhetisch nur deshalb so hervorragend, weil das Kamerakonzept von Roger Deakins perfekt ausgeklügelt ist. Es gibt – ergänzt durch die visuellen Effekte und die Tongestaltung – die Situation in den Schützengräben und zwischen den Frontlinien des Ersten Weltkrieges ungemein realistisch wieder.
 

Netflix ging (fast) leer aus

Nach dem großen Erfolg der Netflix-Produktion Roma von Alfonso Cuarón im letzten Jahr waren die Erwartungen an Netflix auch in diesem Jahr hoch, schließlich ging der Streamingdienst immerhin mit drei Spielfilmen ins Rennen: The Irishman, Marriage Story und Die zwei Päpste (The Two Popes).
 


Doch weder Anthony Hopkins in Fernando Meirelles’ Vatikan-Drama noch Al Pacino und Joe Pesci in Martin Scorseses Mafia-Epos konnten als beste Nebendarsteller reüssieren. Ebenso wenig hatten die Hauptdarsteller von Marriage Story, Adam Driver und Scarlett Johansson, sowie Jonathan Pryce in Die zwei Päpste eine Chance, die begehrten Trophäen zu erringen. Als „Beste Hauptdarstellerin“ wurde Renée Zellweger für ihre Verkörperung der Hollywoodlegende Judy Garland in Judy ausgezeichnet. Und Brad Pitt setzte sich für seine Rolle in Once Upon a Time in Hollywood verdient gegen Tom Hanks und die weiteren Mitbewerber durch. Einzig Laura Dern konnte die Academy als „Beste Nebendarstellerin“ in Marriage Story überzeugen. Für Netflix eher ein Trostpflaster, obwohl sich der Streamingdienst auch noch den Oscar für den „Besten Dokumentarfilm“ zuschreiben kann, zumindest teilweise, denn der diesjährige Oscargewinner American Factory wurde zwar maßgeblich von Barack und Michelle Obamas Produktionsfirma Higher Ground Productions hergestellt, wird aber seit seiner Premiere beim Sundance Film Festival 2019 ausschließlich über Netflix vertrieben.

Dass allerdings die Netflix-Produktion The Irishman, Martin Scorseses neues Meisterwerk und ein weiterer Favoritenfilm, trotz seiner zehn Nominierungen ganz leer ausging, war sicher die größte Enttäuschung der diesjährigen Oscarnacht. Aber leider kam diese Entscheidung nicht überraschend, denn die kalifornische Filmindustrie tut sich bei der Vergabe der Oscars seit jeher schwer mit den intellektuelleren Arthouse-Filmemachern von der Ostküste, speziell denen aus New York wie Scorsese, aber auch Woody Allen.
 


Erschwerend kam in diesem Jahr hinzu, dass einige Regisseure, allen voran Martin Scorsese, angesichts der Marvel-Expansion im Kino die Produktionspraxis in Hollywood massiv kritisiert und – was vielen Produzenten nicht behagte – begonnen hatten, mit der Netflix-Konkurrenz zusammenzuarbeiten (vgl. Barg 2019). Dieser Umstand mag manchen veranlasst haben, die diesjährige Oscarvergabe zu nutzen, um die vermeintlich Abtrünnigen ein wenig abzustrafen.

The Irishman hat Scorseses Sicht auf das organisierte Verbrechen, die er bereits in zahlreichen seiner Gangsterfilme entfaltete, inhaltlich leider wenig hinzuzufügen. Die Rezeption des Films ist wie eine Begegnung mit einem guten alten Bekannten. Genre, Hauptdarsteller – alles vertraut und gewohnt, abgesehen von der allerdings wichtigen neuen Erkenntnis, dass das im Krieg erlernte Killerverhalten auch eine Quelle für das Mafia-Mordgeschäft in Friedenszeiten sein kann. Scorseses Inszenierung ist wie immer exzeptionell. Er führt seine Schauspieler präzise, sodass Stars wie Robert De Niro, Joe Pesci, Al Pacino und Harvey Keitel erneut zur Höchstform auflaufen können. Nur noch selten gibt es so pointierte, dynamische Dialogszenen zu sehen wie in The Irishman. Die Montage des Films zeugt zudem von der großen Eleganz und Grandezza, mit der Scorsese seine Geschichten auch über lange Zeitspannen hinweg zu erzählen vermag. Angesichts der Mitkonkurrenten hätte die Qualität von Scorseses Arbeit allemal den Oscar für die „Beste Regie“ verdient gehabt. Auch hätte The Irishman für das „Beste Szenenbild“ und das „Beste Kostümdesign“ ausgezeichnet werden können. Doch auch hier gewannen andere: Barbara Ling und Nancy Haigh erhielten den Oscar für ihr Szenenbild des Quentin-Tarantino-Films Once Upon a Time in Hollywood; Jacqueline Durran wurde für ihr Kostümdesign von Little Women ausgezeichnet. Und der Regiepreis ging an den großen Gewinner des Abends, an den südkoreanischen Regisseur Bong Joon-ho für seinen Film Parasite.
 

Ein Tabu wurde gebrochen

Parasite gewann bei sechs Nominierungen vier Oscars und wurde damit zum erfolgreichsten Film der Oscarnacht 2020. Die bissige Gesellschaftskomödie um eine Familie aus der Unterschicht, die sich nach und nach bei einer wohlhabenden Familie einnistet, gewann den Oscar als „Bester internationaler Film“. Regisseur und Autor Bong Joon-ho erhielt zudem den Oscar für die „Beste Regie“ und für das „Beste Originaldrehbuch“. So weit, so vorhersehbar, denn das gelungene Stück des südkoreanischen Autorenfilmers war ja zuvor schon durch zahlreiche internationale Filmpreise, u.a. die Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes 2019, „geadelt“ worden.
 


Dass mit Parasite aber erstmals eine nicht englischsprachige Produktion auch zum besten Film des Jahres gekürt wurde, kam dann allerdings doch einem Tabubruch gleich. Bislang galt in der langen Geschichte der Oscarverleihung das ungeschriebene Gesetz, immer nur englischsprachige und damit vornehmlich US-Produktionen mit der höchsten Auszeichnung zu ehren. Schon 1999 hätte Roberto Benignis Film Das Leben ist schön der Stoff sein können, der dieses Prinzip durchbricht. Das Werk wurde als „Bester fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet, außerdem erhielt es den Oscar für die „Beste Filmmusik“. Für seine schauspielerische Leistung wurde Roberto Benigni zudem als „Bester Hauptdarsteller“ geehrt. Für die Auszeichnung der mutigen NS-Satire als „Bester Film“ war die Zeit aber wohl noch nicht reif. Diesen Oscar gewann damals Shakespeare in Love.

Im letzten Jahr kratzte die mexikanische Produktion Roma an dem ungeschriebenen Gesetz der Oscarverleihung. Nun hat die Mehrheit der Academy-Mitglieder endlich mit diesem Tabu gebrochen und damit auch der eigenen Filmwirtschaft unmissverständlich signalisiert, dass sie deren Jahresproduktion nur bedingt für oscarwürdig hielt – eine Erkenntnis, die für den gänzlich leer ausgegangenen Martin Scorsese, aber auch für Quentin Tarantino bitter gewesen sein dürfte. Tarantinos Hollywoodhommage war mit zehn Nominierungen hoch gehandelt. Bekommen hat sein Film nur zwei Oscars. Bong Joon-ho bezeichnete in seiner Dankesrede besonders Scorsese und dessen Filme als sein großes Vorbild, bedankte sich aber auch bei Tarantino. Der Dank des Südkoreaners wirkte echt, und es dürfte Scorsese gefreut haben, dass seine Saat des Filmemachens bei Autorenfilmerinnen und -filmern überall in der Welt Früchte zu tragen scheint.

Ein weltweiter Generationswechsel der Filmkünstler steht an, und die Preisvergabe an Parasite belegt ebenso wie die ab 2020 gültige Umbenennung der Kategorie des „Besten fremdsprachigen Films“ in „Bester internationaler Film“, dass die Academy jetzt und zukünftig diesem weltweiten Wandel mehr Aufmerksamkeit schenken möchte. Die Auszeichnung von Parasite als „Bester Film“ zeigt, dass die Globalisierung nun auch die Oscars erreicht hat. Für den wichtigsten Filmpreis der Welt können zukünftig also Produktionen des Weltkinos in Betracht kommen, der US-Zentrismus ist passé. So geht ein gutes Signal von dieser Oscarverleihung aus – ein Signal, das wohl getrost auch als politisches Statement gegen die isolationistische und nationalistische Politik Donald Trumps verstanden werden darf.
 

Der schöne Schein einer weltoffenen Show

Mit der Kritik, dass die Academy „immer noch zu 84 Prozent weiß und zu 68 Prozent männlich“ (Vahabzadeh 2020) ist, werden sich die Mitglieder weiter auseinandersetzen müssen. Die Produzenten der diesjährigen Oscarveranstaltung versuchten, dieser sehr grundsätzlichen Kritik an der Oscarverleihung durch ein weltoffenes und multikulturelles Flair der Show zu begegnen. Sie achteten z.B. darauf, dass der Proporz bei den Präsentierenden sowie den Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne zwischen Weißen und People of Color (PoC), Frauen und Männern, Schlanken und Korpulenten, gehandicapten und nicht gehandicapten Menschen gewahrt blieb. So wurde die diesjährige Oscarshow ein „melting pot“ der Kulturen und Ethnien und schuf das Gefühl, dass ein tolerantes Miteinander aller Menschen möglich ist. Joaquin Phoenix brachte in seiner emotional-ernsthaften Dankesrede diese „Botschaft“ der Oscars auf den Punkt: Kein Geschlecht, keine Ethnie, kein Mensch habe das Recht, den anderen Menschen zu dominieren. Humanität beweise sich auch darin, Menschen, die gefallen oder vom Weg abgekommen seien, eine zweite Chance zu geben, so wie er sie selbst in Hollywood bekommen und genutzt habe. Phoenix’ Appell bekam viel Applaus, ebenso wie zuvor schon Brad Pitts kleiner Seitenhieb auf den Freispruch für Donald Trump im Impeachment-Verfahren. Ansonsten war die Show weniger politisch als in den Jahren zuvor. Vielmehr prägte der unterhaltsame Wechsel von aufwendigen Showeinlagen und Preisvergaben die 92. Oscarverleihung.
 


Die Sängerin und Schauspielerin Janelle Monáe legte mit ihrer multikulturellen Truppe von Backgroundtänzerinnen zum Auftakt der Oscarzeremonie einen furiosen Auftritt hin. Wie später bei Eminem, Randy Newman, Chrissy Metz, Cynthia Erivo und Elton John ging das Publikum mit, summte, sang, applaudierte eifrig. Die Show war nie – was in den Jahren zuvor schon manchmal vorgekommen war – langatmig oder gar langweilig. Und auch bei den Trailern zur Vorstellung der Nominierten hatte sich die Academy etwas Neues einfallen lassen. Die Ausschnitte aus den nominierten Filmen wurden in der Montage der Trailer clever gemixt und nicht mehr als quasi Bilderbogen für jeden Film en bloc präsentiert. So verwischten auf raffinierte Weise die Konturen zwischen den Darstellerinnen und Darstellern, Sujets und Dialogszenen der einzelnen Filme und verschmolzen zu eigenen kleinen Kurzfilmen.

Auch in diesem Jahr verzichtete man auf eine durchgängige Moderation der Show. Als Eröffnungsmoderatoren begrüßten Steve Martin und Chris Rock das Publikum. Chris Rock durfte noch einmal darauf verweisen, dass es im ganzen Oscarbewerberfeld in diesem Jahr mit der Sängerin und Schauspielerin Cynthia Erivo nur eine einzige afroamerikanische Nominierung gab. Und obwohl wenig später das Moderatorenduo brav den schwarzen Schauspieler Mahershala Ali begrüßte, der 2017 und 2019 mit einem Oscar als „Bester Nebendarsteller“ ausgezeichnet worden war und im Verlauf des Abends immer wieder von der Bildregie eingeblendet wurde, bleibt der Makel an den Academy-Mitgliedern haften, immer noch viel zu wenige PoC und zu wenige Frauen etwa bei den Regie-Nominierungen zu berücksichtigen (vgl. Gasteiger 2020). Solange dies so ist, bleibt die Präsentation einer weltoffenen, multikulturellen Oscarshow letztlich bloß das, was Hollywood immer noch am besten kann: ein schöner Schein.
 

Literatur:

Barg, W. C.: The Irishman – Cinema Goes Streaming?. In: tv diskurs online, 10.12.2019. Abrufbar unter: https://tvdiskurs.de (letzter Zugriff: 17.02.2020)

Barg, W. C.: „Fuck off, Hitler!“. Jojo Rabbit und die Tradition der Anti-Nazi-Komödie im Kino. In: tv diskurs online, 10.02.2020. Abrufbar unter: https://tvdiskurs.de (letzter Zugriff: 17.02.2020)

Gasteiger, C.: Oscar in Grafiken. Weiß, männlich, Netflix. In: Süddeutsche Zeitung online, 07.02.2020. Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de (letzter Zugriff: 24.02.2020)

Theweleit, K.: Männerphantasien. Berlin 2019

Vahabzadeh, S.: Oscar 2020. Wird schon passen. In: Süddeutsche Zeitung online, 08.02.2020. Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de (letzter Zugriff: 27.03.2020)