Wenn der Zuschauer zum Detektiv wird

Über die Faszination neuer True-Crime-Formate

J. Dehn: „Wenn der Zuschauer zum Detektiv wird. Über die Faszination neuer True-Crime-Formate" (Foto: aijohn784/clipdealer)
True-Crime-Formate wecken die Neugier der Zuschauer und laden zum Mitmachen, Mitsuchen und Mitdiskutieren ein (Foto: aijohn784/clipdealer)

17.08.2017 | Programme, die echten Verbrechen auf den Grund gehen, gibt es seit Jahrzehnten, sei es im fiktionalen, dokumentarischen oder im Reportagebereich. Die aus den USA stammende Bezeichnung „True Crime“ ist hierfür mittlerweile auch in Deutschland etabliert. Neu ist seit wenigen Jahren die Entwicklung, dokumentarische True-Crime-Formate seriell zu konzipieren und dabei einen einzelnen Fall über eine ganze Staffel zu erzählen. Moderne Verbreitungs- und Kommunikationswege verhelfen Serien wie The Jinx, Making a Murderer und The Keepers zu großem Erfolg. (Jens Dehn)

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Tilmann P. Gangloff

Vom Seelsorger zum Sozialarbeiter

Seit 30 Jahren gehören Pfarrerinnen und Pfarrer zum festen Ensemble von Fernsehfilmen und Serien

08.08.2017 | Ähnlich wie Krankenhausserien und Krimireihen erfreuen sich Serien, die im Kirchen­milieu spielen, großer Beliebtheit. Woher kommt das Interesse an Geschichten mit Pastorenfamilien und Priesterschicksalen ? Ausgehend von der Publikation Leben nach Luther. Das protestantische Pfarrhaus im populären Film und TV von Manfred Tiemann geht der Beitrag mit vielen Beispielen diesem Phänomen nach.

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Sonja Hartl

Muslime in Filmen und Serien

Das Mädchen Wadjda (2012), Razor-Film
© Razor-Film

18.05.2017 | Filme und Serien bieten Unterhaltung, Zerstreuung und Ablenkung vom Alltag. Darüber hinaus vermitteln sie aber auch ein Wissen über die Welt und beeinflussen damit unsere Wahrnehmung. Deshalb ist die Art und Weise von Bedeutung, wie Orte und Menschen dargestellt werden. Repräsentation ist wichtig. Dennoch grenzen Film- und Fernsehproduktionen bestimmte Bevölkerungsgruppen, wie z.B. die Muslime, aus.

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Barbara Weinert im Gespräch mit Andre Wilkens

„Die Demokratie muss jeden Tag gepflegt werden!“

Pro-europäische Kundgebung des PULSE OF EUROPA in Berlin (Foto: Laura Keller/FSF)
© Laura Keller/FSF

04.05.2017. Mehr als 65 Jahre nach dem Beginn der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit der europäischen Länder scheint nationalstaatliches Denken vielerorts wieder an erster Stelle zu stehen. tv diskurs sprach mit dem Politikwissenschaftler Andre Wilkens über die „Idee Europa“ und den Anteil der Medien am positiven oder negativen Bild der EU.

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Gerd Hallenberger

20 Jahre tv diskurs – 80 Ausgaben

21.04.2017. Die 80. Ausgabe ist nicht nur eine „runde“ Erscheinung in einem etwas anderen Design: tv diskurs feiert auch einen runden Geburtstag! Im April 1997, also vor 20 Jahren, erschien die Fachzeitschrift zum ersten Mal, herausgegeben von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). In seinem Geburtstagsgruß lässt Medienwissenschaftler Dr. Gerd Hallenberger die Zeit mit tv diskurs Revue passieren.

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Olaf Selg

Fake News

O. Selg: Fake News
© FSF

21.03.2017. Der Begriff „Fake News” ist zurzeit omnipräsent. Was sind Fake News? Wer verbreitet sie mit welcher Absicht und welche Bedeutung haben sie für unsere heutige Gesellschaft? Olaf Selg geht in seinem  Beitrag nicht nur diesen Fragen nach, sondern gibt auch Hinweise, wie man verhindern kann, auf Falschmeldungen hereinzufallen.

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Barbara Felsmann im Gespräch mit Florian Schnell

Game und Film – ein transmediales
Experiment

Florian Schnell im Interview mit tv diskurs über OFFLINE – DAS LEBEN IST KEIN BONUSLEVEL
© FSF

16.02.2017. Im Gespräch mit Barbara Felsmann erzählt Florian Schnell von der Idee und Umsetzung seines Regiedebüts Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel. In dem Film begibt sich ein Computerspieler auf die Suche nach seiner verloren gegangenen virtuellen Identität. Die Mischung aus Film und Game hat bereits einige Preise bei Kinder- und Jugendfilmfestivals gewonnen.

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Vera Linß

60 Jahre Deutscher Presserat

60 Jahre Deutscher Presserat
© Thilo Schmülgen/Presserat

05.01.2017. Wer eine Berichterstattung in der Presse für nicht angemessen hält, kann sich an den Deutschen Presserat wenden. Seit 60 Jahren gibt es diese freiwillige Selbstkontrolle der Journalisten mittlerweile. An seinem Geburtstag machte man sich Gedanken über „berufsethische Regeln für Live-Journalismus“.

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Susanne Vollberg

„Früher war mehr Lametta“

21.12.2016. Zum Weihnachtsfest bei Loriots Familie Hoppenstedt gehören Opas Ruf nach mehr Lametta, seine Marschmusik und Dickis Gedicht für den Weihnachtsmann („Zicke, zacke …“). Die Medienwissenschaftlerin Susanne Vollberg meint, dass bei uns die Weihnachtsfeiertage kaum mehr ohne Medien vorstellbar sind und „Weihnachten und Medien(-konsum) zusammengehören wie Glühwein und Weihnachtsmarkt“.

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Stefan Förner

Zwischen „Cyber Sickness“ und „Pfad der Erleuchtung“

MEDIEN IMPULS von FSF und FSM: Virtual Reality und die Illusion von Wirklichkeit, Foto: © sh/fsf
© sh/fsf

08.12.2016. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) veranstalten gemeinsam die Tagungsreihe medien impuls. Unter dem Titel In der Tiefe des Raumes – Virtual Reality und die Illusion von Wirklichkeit fand am 24. November in Berlin der zweite medien impuls im Jahr 2016 statt. Stefan Förner war da und schildert seine Eindrücke.

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Tilmann P. Gangloff

„Pure Fantasie“

Rechtsmediziner Michael Tsokos hat sich mit den größten Irrtümern seiner TV-Kollegen befasst

Bild zum Beitrag T.P. Gangloff: "Pure Fantasie" © sol-b/photocase.com
© sol-b/photocase.com

24.11.2016. Gibt es in einem Krimi Tote, lassen sich die Ermittler eigentlich immer von Rechtsmedizinern die Todesursachen erklären. Martin Tsokos, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin an der Berliner Charité, vergleicht in seinem Buch Sind Tote immer leichenblass? die filmische Darstellung seines Berufsalltags mit der Wirklichkeit. Tilmann P. Gangloff stellt das Buch vor.

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Werner C. Barg

Feindbilder im Film

15.11.2016. Die Etablierung spezifischer Feindbilder im Film war und ist stets eng mit realer Machtpolitik verbunden. Werner C. Barg spürt dieser These in verschiedenen Beispielen nach. Von der Verfilmung von George Orwells 1984 geht er über NS-Propagandafilme und James-Bond-Klassiker bis zu aktuellen Serien wie Homeland durch die (Film)Geschichte.

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Tilmann P. Gangloff

Das letzte Lagerfeuer der Nation

Selbst nach 1000 Folgen ist der Tatort immer noch ein Dauerbrenner

ARD/NDR TATORT: TAXI NACH LEIPZIG, am Sonntag (13.11.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN
© ARD/WDR/NDR

10.11.2016. Für viele endet das Wochenende mit dem Tatort am Sonntagabend. Und das schon seit 46 Jahren. Keine andere Krimireihe schafft es, so beständig Zuschauer vor den Bildschirmen zu versammeln. Der 1000. Tatort am 13. November bietet Anlass, nach den Ursachen für den Erfolg zu fragen.

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Barbara Felsmann im Gespräch mit Gudrun Sommer

„Unterm Strich weiß man immer, es geht hier um etwas!“

Victor Kossakovsky „Varicella“ (Nastia's Practise), © V. Kossakovsky/doxs!
Victor Kossakovsky: Varicella,
© V. Kossakovsky/doxs!

07.11.2016. In diesem Jahr feiert doxs!, das Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche, sein 15. Jubiläum. Aus diesem Anlass sprach Barbara Felsmann mit der Festivalleiterin Gudrun Sommer über die Bedeutung von doxs!, seine Entwicklung und seine Ziele.

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Ina Rosenthal

„Nur mal schnell die Welt retten“

Die Faszination „Superhelden“ wird 80 Jahre alt

16.09.2016. Vor genau 80 Jahren wurde eine neue Spezies geboren. Sie trägt gern Capes und hautenge Strumpfhosen und ist dennoch der Inbegriff von männlichem Heldentum: der Superheld. Kein anderes Genre in der Filmindustrie boomt derzeit so stark wie die Verfilmung von Marvel- oder DC-Comics mit Superhelden und auch der ein oder anderen Heldin in der Hauptrolle.

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