Digitalisierte Jugend

15.07.2018 | Wie kann die heutige Jugendgeneration vor dem Hintergrund der digitalen Entwicklung beschrieben werden? Welche Wertvorstellungen, Wünsche und Erwartungen haben Jugendliche für sich und ihre Zukunft? Wie nutzen sie die vielfältigen medialen Angebote für ihre Identitätsfindung sowie digitale Selbstdarstellung und welche (neuen) Aufgaben ergeben sich dadurch für den Jugendmedienschutz? Mit diesen Fragen wird sich die kommende Ausgabe der tv diskurs (erscheint Ende Juli) befassen.


Attraktiv für viele Zuschauer

Fußball und Fernsehen als gewinnbringende Symbiose

Felix Hübner im Gespräch mit Hans-Jörg Stiehler

15.06.2018 | Zur Fußballweltmeisterschaft versammelten sich wieder viele Menschen vor den Fernsehgeräten oder beim Public Viewing, um Männern bei der Jagd nach dem Ball zuzuschauen. Warum ist ausgerechnet Fußball so attraktiv und wie ist das Verhältnis zwischen Fußball und Fernsehen? Zu diesen Fragen äußerte sich Dr. Hans-Jörg Stiehler bereits 2016 bei einem Interview in tv diskurs.


07.06.2018 | „Unsere Aufmerksamkeit ist [nach unseren Daten] das zweite kostbare Gut, mit dem wir durch die immer digitalere Welt laufen“, meint Michael Ebmeyer. Höchste Zeit, ihr endlich die nötige Aufmerksamkeit zu schenken!

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17.05.2018 | Überall wird gemahnt: Wir brauchen mehr Frauen und People of Color auf den Leinwänden und Bildschirmen, wir brauchen mehr Vielfalt, mehr Diversität. Es gibt Whitewashing-Debatten um Filme, bei den Oscars hat Frances McDormand den „Inclusion Rider“ berühmt gemacht. Doch wie sieht es eigentlich im deutschen Fernsehen und Film aus?


Neuer Puritanismus?

Das Fernsehen ist in Sachen Nacktheit deutlich zurückhaltender geworden

Tilmann P. Gangloff

27.04.2018 | Eine Zeit lang war Nacktheit im Fernsehen auch dank vieler freizügiger Angebote der Privat­sender so normal, dass sich kaum noch jemand daran zu stören schien. Mittlerweile hat sich der Trend jedoch derart ins Gegenteil gekehrt, dass das nudistische RTL-Format Adam sucht Eva zur Ausnahme wird. Der Text sucht nach Erklärungen für diesen neuen Puritanismus.


Mythos Mattscheibe

Wie das Kino das Fernsehen sieht

Werner C. Barg

01.03.2018 | In den 1950er-Jahren erwuchs dem Kino durch das Fernsehen eine scharfe Konkurrenz. Die Filmproduzenten damals reagierten mit neuen Formaten, um das Kinoerlebnis zu steigern. Seit den 1970er-Jahren setzten sich Kinoerzählungen aber auch immer wieder kritisch mit dem Fernsehen, seinen Organisationsstrukturen, Machern, Inhalten und Wirkungen auseinander. Werner C. Barg zeichnet einige Tendenzen dieses medienkritischen Diskurses nach.


„Gewalt wünscht man keinem, aber Sex …?“

Sexualmoral und Bewertungskriterien im internationalen Vergleich

Claudia Mikat

15.02.2018 | Bei der International Classifiers Conference (ICC) im Oktober 2017 in Stockholm diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus 23 Ländern über den Umgang mit Darstellungen von Sexualität. Geht es bei der Vergabe der Altersfreigaben um Nacktheit, um sexuelle Handlungen oder gar Orientierungen, um sexualisierte Sprache oder um Sex in Verbindung mit Gewalt? (Den Beitrag gibt es auch auf Englisch.)


Zu brutal?

Die Ästhetisierung und Kommentierung von Gewalt in YouTube-Videos zum Ultimate Fighting

Jörg-Uwe Nieland und Ludgera Vogt

23.01.2018 | Wie viel Gewalt kann in Medien gezeigt werden? Nicht nur im Jugendschutz ein grundsätzliches Thema. Meistens bezieht sich die Frage auf Filme oder Computerspiele. Doch wo ist die Grenze des Zeigbaren bei gewalthaltigen Sportarten? Jörg-Uwe Nieland und Ludgera Vogt haben die Gewalt in YouTube-Videos zur Kampfsportart Ultimate Fighting untersucht.


„Das Leben hat seine eigene Majestät“

Barbara Weinert im Gespräch mit Martin Rambow
 

10.11.2017 | Unser Leben ist bunt und vielfältig. Alles ist möglich. Du musst es nur richtig angehen! Bei der Vermittlung dieses Weltbildes spielen Medien eine nicht unwesentliche Rolle – und können zu Verunsicherungen führen, Ängste hervorrufen. Wie finden wir unseren individuellen Weg? Über Sinn und Unsinn des Lebens unterhielt sich tv diskurs-Redakteurin Barbara Weinert mit Martin Rambow, Pfarrer im Ruhestand und Friedensaktivist.


Neunte Kunst

Schund-Image als Comic, künstlerische Anerkennung als Graphic Novel

Tilmann P. Gangloff

18.10.2017 | Selbst in Amerika, dem Mutterland des Cartoons, wurden Comics noch vor 60 Jahren als jugend­gefährdend eingestuft. Dank der Graphic Novels genießen Comics mittlerweile hohes Ansehen; selbst wenn die großen Umsatzbringer aufgrund der vielen Kinofilme die Superhelden-Hefte sind.


25.08.2017 | Inhalt wie Machart des Kriegsfilms Dunkirk von Kultregisseur Christopher Nolan geben Anlass, die kritische Auseinandersetzung ambitionierter Filmregisseure mit den Aspekten und Darstellungsformen menschlicher Gewalt zu beleuchten. Dabei wird klar, Nolan eifert einem der ganz Großen der Filmgeschichte nach: Stanley Kubrick. Auch er bearbeitete dieses Thema in seinen Filmen.

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Wenn der Zuschauer zum Detektiv wird

Über die Faszination neuer True-Crime-Formate

Jens Dehn

17.08.2017 | Programme, die echten Verbrechen auf den Grund gehen, gibt es seit Jahrzehnten, sei es im fiktionalen, dokumentarischen oder im Reportagebereich. Die aus den USA stammende Bezeichnung „True Crime“ ist hierfür mittlerweile auch in Deutschland etabliert. Neu ist seit wenigen Jahren die Entwicklung, dokumentarische True-Crime-Formate seriell zu konzipieren und dabei einen einzelnen Fall über eine ganze Staffel zu erzählen. Moderne Verbreitungs- und Kommunikationswege verhelfen Serien wie The Jinx, Making a Murderer und The Keepers zu großem Erfolg.


18.05.2017 | Filme und Serien dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern beeinflussen auch unsere Wahrnehmung. Deshalb ist es nicht unwichtig, ob und wie Orte und Menschen auf den Bildschirmen erscheinen. Die Filmjournalistin Sonja Hartl hat sich viele Filme und Serien angesehen, in denen Muslime eine Rolle spielen. Es überrascht sicher nicht, dass ihr dabei bestimmte Stereotype und Klischees immer wieder begegnet sind.


„Die Demokratie muss jeden Tag gepflegt werden!“

Barbara Weinert im Gespräch mit Andre Wilkens

04.05.2017 | Mehr als 65 Jahre nach dem Beginn der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit der europäischen Länder scheint nationalstaatliches Denken vielerorts wieder an erster Stelle zu stehen. tv diskurs sprach mit dem Politikwissenschaftler Andre Wilkens über die „Idee Europa“ und den Anteil der Medien am positiven oder negativen Bild der EU.