Das Kino: Keine Zeit zu sterben

Werner C. Barg

Dr. Werner C. Barg ist Autor, Produzent und Dramaturg sowie Honorarprofessor im Bereich Medienwissenschaft der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) vertritt er die Professur „Audiovisuelle Medien“.

Tom Hanks, Sacha Baron Cohen, David Fincher oder Detlev Buck tun es: Angesichts der coronabedingten Schließung der Kinos präsentieren sie ihre Filme gleich in Streamingdiensten wie Netflix, Amazon Prime oder Apple TV+. Doch sollen wirklich alle neuen Kinofilme gleich ins Netz gehen? Die neuerliche Verschiebung des Kinostarts von James Bond 007: Keine Zeit zu sterben hat die Frage „Kino oder Streaming?“ neu angeheizt. Der Beitrag kommentiert die Entwicklung auf dem Medienmarkt und lässt mit Martin Kochendörfer und Rolf Giesen auch einen Filmverleiher und einen Filmhistoriker zu Wort kommen.

Online seit 09.12.2020: https://tvdiskurs.de/beitrag/das-kino-keine-zeit-zu-sterben/

 

 


Hat Barbara Broccoli recht?

Am 12. November hätte der neue Bond-Streifen Keine Zeit zu sterben in die Kinos kommen sollen. Doch angesichts des aktuellen coronabedingten „Lockdown light“ waren und sind die Kinos in Deutschland wie alle Kultureinrichtungen, Theater und Gaststättenbetriebe nach wie vor geschlossen. Jan Kedves, seines Zeichens Pop-, Mode- und Kunstkritiker, glaubt an jenem Tag in seinem Kommentar Endlich Zeit zu streamen auf ZEIT ONLINE die Stimme für „sehr viele James-Bond-Fans“ erheben zu können, die „[…] heute Abend genug Zeit und vermutlich auch sehr viel Lust gehabt [hätten], sich den neuen Bond, den letzten mit Daniel Craig als 007, anzusehen“ (Kedves 2020). Kedves kritisiert, dass der Kinostart des Films, der eigentlich schon im April 2020 hätte sein sollen, nun aufgrund der aktuellen Kinoschließungen noch einmal, jetzt auf das Frühjahr 2021, verschoben wurde. Er plädiert dafür, den langersehnten Bond-Film endlich über Streamingdienste zu vertreiben. Doch Bond-Produzentin Barbara Broccoli habe mit ihrem „‘Only in cinemas‘-Traditionalismus“ (ebd.) die Bemühungen der Verleihfirma Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) vereitelt, mit den Streamingdiensten Apple TV+ oder Netflix zu einem Lizenzverkauf zu kommen.
 


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MGM hatte 600 Mio. Dollar für eine Lizenzzeit von einem Jahr von den Streamingdiensten gefordert. Apple hatte 400 Mio. angeboten. Wäre der Deal zustande gekommen, hätten die Bond-Produzenten und ‑verleiher die Produktionskosten des Films von 250 Mio. Dollar plus Finanzierungs- und Marketingkosten vermutlich mit einem kleinen Gewinn wieder hereinholen können (vgl. Fuest 2020). Dass eine Produzentin, die mit dem Bond-Film Skyfall allein im Kino weltweit mehr als eine Milliarde Dollar erlöste, über solch einen Deal nicht gerade in Jubelschreie ausbricht, dürfte verständlich sein, zumal Broccoli noch ein zweites, mindestens genauso gewichtiges Argument für ihre Entscheidung ins Feld führt:

Barbara Broccoli aber befürchtet […] eine Abwertung Bonds, sobald der Film in den Stream geschickt wird“ (Kedves 2020).

Die Bond-Filme sind aufwendige, in Bildgestaltung, Montage, Musik- und Sounddesign für die große Kinoleinwand hergestellte Produktionen. Sich ihre Erstauswertung auf dem Tablet, dem Fernsehmonitor oder selbst auf einer 2 x 2 Meter großen Leinwand des Heimkinos vorzustellen, schmerzt und wird der künstlerischen und ästhetischen Sorgfalt, mit der die großen Blockbuster – bei aller möglichen Kritik an Handlung, Figur und ideologisch-moralischer Botschaft – gemacht sind, nicht gerecht.
 

Kino schafft kulturellen Zusammenhalt

Popkritiker Kedves hält dem entgegen:

Wenn ein Film gut ist, dann ist es egal, wie und wo man ihn sieht“ (ebd.).

Er übersieht, dass die Menschen, die in dieser Weise „großes Kino“ schaffen, ihre Arbeit durch die Präsentation des fertigen Films auf der großen Kinoleinwand gratifiziert sehen möchten. Und er akzeptiert auch nicht, dass das Kino als Kulturinstanz soziale Events schafft, die auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt dienen. „Das Kinoerlebnis unterscheidet sich vom Streaming, weil es eine gemeinsame Unternehmung ist und ein Eintauchen in andere Welten ermöglicht. Wo kommt man heutzutage noch zwei Stunden ohne das Smartphone aus?“, sagt Frank Thomsen, Deutschlandchef der Kinogruppe Cinemaxx (zit. nach Schimroszik 2020).

Martin Kochendörfer, Mitglied des Vorstands des X-Verleihs, ergänzt: „Immer dann einen Film anschauen zu können, wann immer ich gerade Zeit habe und wo immer ich mich gerade befinde. Das hat es so noch nie gegeben. Und keiner kann ernsthaft behaupten, dass man sich dieser Bequemlichkeit vollständig entziehen kann. Jedes neue Medium, das den Filmkonsum ‚bequemer‘ gemacht hat – über das Fernsehgerät zur VHS-Kassette bis hin zur BluRay – hat den Kinos Zuschauer gekostet. Aber verschwunden sind sie nicht, sie mussten sich anpassen, die ‚Bequemlichkeit‘ erhöhen. Zunächst wurde das Filmangebot erhöht (aus einem Saal wurden viele Säle), dann wurde es auch tatsächlich ‚bequemer‘: mehr Komfort, bessere Technik, Popcorn, dann noch bequemer, noch bessere Technik, zu Popcorn kamen Nachos oder ein Glas guter Wein“ (Kochendörfer 2020).
 

Herausforderung Covid-19

Doch die Bekämpfung der Corona-Pandemie hat diese Veredelung des sozialen Events „Kino“ vorerst gestoppt. Schon im ersten Lockdown blieben Kinos wochenlang geschlossen. Produzenten und Verleiher mussten nach Auswegen suchen, den Wegfall des Kinos als Erstspielort für neue Filme zu kompensieren. In Deutschland entschied der X-Verleih, den Vertrieb ihres im Kino fulminant gestarteten Komödienhits Die Känguru-Chroniken von Regisseur Dani Levy nach der Kinoschließung über Streamingdienste zu organisieren. Mehr eine pragmatische Notfalllösung, um ökonomisch zu retten, was in dieser Kinokrisenzeit noch zu retten war, denn eine Herzensentscheidung.
 



Neue Geschäftsmodelle

Auch die US-Verleiher und -produzenten suchten und fanden neue Geschäftsmodelle jenseits der Kinoauswertung. Denn: Eines unterscheidet die aktuelle Schließung der Kinos in Pandemiezeiten vom Shutdown der Theater und der Restaurants. Die Theater können ihr Publikum mit Mitschnitten früherer Theateraufführungen an ihrem Haus zumindest ein wenig bei Laune halten. Und die Restaurants verdienen sich ein kleines Zubrot durch Abhol- und Lieferservices. Doch diese Chancen sind den Kinos verwehrt. Den Abholservice audiovisueller Produkte haben längst andere als Geschäftsmodell erkannt und damit auch den Onlinekanal belegt, den die Theater noch nutzen können.

Die Streamingdienste konnten zu Beginn der Krise auch deshalb boomen, weil sie unerwartet schnell mit neuestem Kinocontent beliefert wurden: Bombshell – Das Ende des Schweigens, Jay Roachs starbesetzter und oscarnominierter Filmkommentar zu den massiven Missbrauchsfällen in der Medienindustrie, wanderte nach kurzem Kinoaufenthalt direkt in die Streamingbezahldienste. Im Juni erschien die Pop-Komödie The High Note mit Dakota Johnson in Deutschland gleich als Video-on-Demand (vgl. Heidmann 2020).

Im Juli verkaufte Sony Pictures ihr eigentlich fürs Kino produziertes Weltkriegs-Drama Greyhound gleich zur Auswertung an Apple TV+. Der Streamingdienst zahlte 70 Mio. Dollar und deckte damit die Herstellungskosten mehr als genug. Hauptdarsteller und Mitproduzent Tom Hanks war zwar nicht erfreut. Doch den Gewinn von 20 Mio. Dollar konnte auch er nicht ignorieren (Grove 2020). Seit Oktober streamt Amazon Prime den neuen Borat-Film und zahlte Sacha Baron Cohen dafür 80 Mio. Dollar (Fuest 2020). Und die neuen Filme von David Fincher (Mank) und Detlev Buck (Wir können nicht anders) hat sich Netflix gesichert und bringt sie ab Anfang Dezember heraus. Schließlich hatte schon im August auch Disney entschieden, seinen Blockbuster Mulan nur in solchen Ländern in die Kinos zu bringen, in denen der hauseigene Streamingdienst Disney+ nicht verfügbar ist (vgl. Roxborough 2020).
 



In Deutschland gibt es Disney+ seit März 2020. Die Kinobetreiber in Deutschland, deren Häuser seit Ende Mai 2020 zumindest teilweise wieder geöffnet wurden, hatten auf die Auswertung des Disney-Hits gehofft. Doch nun schauten sie in die Röhre, zumal in der lockdownfreien Zeit im Sommerloch ohnehin naturgemäß weniger Zuschauer ins Kino gehen und nun mit der weiter schwelenden Covid-19-Gefahr im Kopf noch weniger Besucher kamen.

Die Situation bekam auch Christopher Nolans neuer Film Tenet zu spüren, der zwar im Kino vor der zweiten Corona-Welle knapp seine Kosten wieder einspielte, aber weit hinter den üblichen Erwartungen zurückblieb (vgl. ntv/vpr 2020). Demgegenüber konnte Universal mit dem ausschließlich über Video-on-Demand herausgebrachten Animations-Musicalfilm Trolls World Tour seit April am US-Markt 100 Mio. Dollar einspielen.
 

Hollywoodstudios denken um

Solche Einspielergebnisse mögen WarnerMedia-Geschäftsführer Jason Kilar Anfang Dezember 2020 zu seiner Erklärung veranlasst haben, nicht nur den mehrfach verschobenen Superheld*innen-Film Wonder Woman 1984, sondern auch alle 17 Warner-Kinofilme des Jahres 2021 zeitgleich bei HBO Max zu starten (vgl. Mensch 2020). Der Streamingdienst gehört zum Warner-Konzern, womit sich sowohl hier wie schon bei Disney eine neue Geschäftsstrategie durchzusetzen beginnt: Mayor Companies, die auch Streamingdienste betreiben, werden zukünftig verstärkt versuchen, deren Angebote durch die eigenen Hochglanz-Kinoproduktionen attraktiver zu machen. Zwar beteuern die Studiobosse, dass dieses neue Geschäftsmodell nur für die Zeit der coronabedingten Kinokrise gelten solle, doch Adam Aron, der Boss der größten US-Kinokette AMC, befürchtet, dass aus der Ausnahme zukünftig eine gewöhnliche Geschäftspraxis werden könnte. Er kündigt Widerstand an (vgl. Müller 2020).
 

Pessimistische Prognose

Filmhistoriker Rolf Giesen sieht die Entwicklung der Kinosituation pessimistisch: „Die Zahl der Kinos hat in den letzten Jahrzehnten ohnehin statistisch nachweisbar stetig abgenommen, und Corona wird weitere Opfer besonders im Arthaus-Bereich fordern. Die Weichenstellung ist unumkehrbar. Boykott hat weder gegen das Fernsehen geholfen und wird dem Kino auch nicht gegen die Streamingdienste helfen. Die Produzenten werden die Ersten sein, die mit den Wölfen heulen. Ob positiv oder negativ, die Geburtswehen der neuen Zeit werden auf jeden Fall dystopisch sein“ (Giesen 2020).

Im US-Markt mag sich diese Entwicklung schneller vollziehen als in anderen Regionen der Welt. So spielt der digitale Filmmarkt in China bislang kaum eine Rolle, und in Großbritannien betrug sein Anteil am Home-Entertainment-Geschäft nur fünf Prozent. In Frankreich und Deutschland gibt es zudem bislang klare gesetzliche Vorgaben, die die traditionelle Verwertungskette: zuerst Kino, dann DVD/BluRay, Streaming und schließlich Fernsehen, schützen. Doch Giesen befürchtet hier baldige Aufweichungstendenzen, denn die Akteure auch im deutschen Kinomarkt hätten „die Grundlagen der Wandlung […] akzeptiert, indem sie das kinematografische Alleinstellungsmerkmal über Jahrzehnte zur Disposition gestellt haben, erst durch den sogenannten amphibischen Film, die Konvergenz mit dem Fernsehen, dann durch die Digitalisierung, die Konvergenz letztlich mit Onlineplattformen“ (ebd.).
 

Gewöhnungseffekte

Die Medienforschung lehrt uns, dass Gewöhnung ein zentrales Motiv der Mediennutzung ist. Je mehr aktuelle Filme neben dem Kino also zeitgleich online oder sogar nur noch dort zu sehen sein werden, desto stärker könnte das Streaming zur gewöhnlichen Filmrezeption werden. Giesen vermutet, dass sich „à la longue […] unser ‚Sehverhalten‘ verändern [wird], denn was bereits heute an ‚moving images‘ geboten wird, ist ja schon jetzt mit dem traditionellen Filmbegriff nicht mehr vereinbar. Und das wird auch unser Menschenbild verändern – hin zu einer geisterhaften, physisch nicht mehr fassbaren Virtualität“ (ebd.). Ob diese Perspektive droht, ist fraglich.

Die Abonnementszahlen der Streamingdienste belegen, dass sie zu Beginn der Corona-Krise ganz eindeutig die Gewinner am Filmmarkt waren. Disney+ konnte seit Start im November 2019 über 60 Mio. Abonnenten verbuchen (vgl. Roxborough 2020); Netflix bringt es derzeit weltweit sogar auf 193 Mio. zahlende Kunden (ebd.). Doch im vierten Quartal 2020 konnte Netflix die angepeilte Zahl von 6 Mio. neuer Abonnenten nicht erreichen. Bislang sind es etwas über 2 Mio. (vgl. Fuest 2020). Diese Entwicklung hat damit zu tun, dass die Streamingdienste im Kern Fernsehdienste bleiben. Und im Fernsehen gibt es schon lange keine Sendepause mehr.

Die Abonnenten wollen also immer mehr und immer neues Programm konsumieren. So viel filmischen Contentmehrwert wiederum gibt die Kinoproduktion mit ihren langwierigen Produktionszyklen aber gar nicht her. Die Lösung wird daher weiterhin ein ursprünglich im linearen Fernsehen erfundenes Format liefern, nämlich die TV-Serie, „deren Geschichten sich schnell fortspinnen lassen“, schreibt Filmkritiker Tobias Kniebe (2020) und vermutet: „Fürs Kino aber ist das eine gute und sogar hoffnungsvolle Nachricht“, denn „das einmalige Spektakel, auf dessen Sequel man zwei Jahre warten muss, [bleibt] eine Domäne des Kinos“ (ebd.).

Spektakuläre Kinofilme verschaffen den Streamingdiensten zwar Aufmerksamkeit, lösen aber nicht ihr Problem der permanenten Beschaffung neuen audiovisuellen Materials. Und schließlich ist der Gang ins Kino ja auch eine über 100 Jahre erprobte und gewohnte Freizeitbeschäftigung, so dass man Verleiher Kochendörfer zustimmen möchte, wenn er sagt: „Das Publikum kommt wieder, keiner mag das ganze Jahr auf dem Sofa sitzen, man geht ja auch wieder gerne ins Restaurant, obwohl man zu Hause für viel weniger Geld selbst kochen könnte. Aber gemütlich und bequem sollte es dann dort schon sein, und die Speisekarte sollte besondere Leckerbissen bereithalten.“
 

Literatur:

Fuest, B.: Netflix, Apple und Amazon retten Hollywood – und beenden die Ära des Kinos. In: Welt, 02.11.2020. Abrufbar unter https://www.welt.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)

Giesen, R.: Statement zur Frage: „Streaming oder Kino – Ist das Kino am Ende?“. In: E-Mail an W.C. Barg, 22.11.2020

Grove, M.: Streaming statt Kino. In: MacVillage, 15.07.2020. Abrufbar unter https://www.macvillage.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)

Heidmann, P.: Filmreifer Showdown. In: ZEIT ONLINE, 24.06.2020. Abrufbar unter https://www.zeit.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)

Kedves, J.: Endlich Zeit zu streamen. In: ZEIT ONLINE, 12.11.2020. Abrufbar unter: https://www.zeit.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)

Kniebe, T.: Wonder Woman 1984. Auslaufmodell. In: Süddeutsche Zeitung, 22.11.2020. Abrufbar unter: https://www.sueddeutsche.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)

Kochendörfer, M.: Statement zur Frage: „Streaming oder Kino – Ist das Kino am Ende?“. In: E-Mail an W.C. Barg, 03.12.2020

Mensch, M.: UPDATE: Warner schickt gesamte US-Kinoslate für 2021 zeitgleich auf HBO Max. In: Blickpunkt:Film, 03.12.2020. Abrufbar unter https://beta.blickpunktfilm.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)

Müller, J.: AMC-Boss Adam Aron gibt sich nach Warner-Entscheidung kämpferisch. In: Blickpunkt:Film, 04.12.2020. Abrufbar unter https://www.mediabiz.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)

ntv/vpr: Streaming statt Kino? Bieterpoker um neuen James-Bond-Film. In: ntv, 26.10.2020. Abrufbar unter: www.n-tv.de (letzter Zugriff: 10.12.2020)

Roxborough, S.: Warum Streaming Hollywood nicht retten kann. In: Deutsche Welle, 06.08.2020. Abrufbar unter https://www.dw.com (letzter Zugriff: 09.12.2020)

Schimroszik, N.: Filmpremiere im Wohnzimmer – Streaming statt Kino? In: Onvista, 31.08.2020. Abrufbar unter https://www.onvista.de (letzter Zugriff: 09.12.2020)