Wenn aus Spiel Ernst wird. Über die Computerspielsucht bei Kindern und Jugendlichen

Barbara Weinert im Gespräch mit Oliver Bilke

Interaktive Medien und mobile Kommunikationsgeräte bieten Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten, stellen aber auch eine Gefährdung dar. Gerade Computerspiele üben auf Heranwachsende eine große Faszination aus. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind rasant und kaum zu überblicken. Besonders bei psychisch auffälligen oder labilen Kindern und Jugendlichen befürchten Ärzte und Therapeuten, dass sie sich in virtuelle Computerspielwelten flüchten, wenn sie mit ihrem realen Leben und den damit verbundenen Entwicklungsaufgaben nicht mehr zurechtkommen. tv diskurs sprach mit Dr. Oliver Bilke, zum Zeitpunkt des Interviws Klinikdirektor der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Berliner Vivantes Humboldt-Kliniken sowie des Vivantes Klinikums Hellersdorf. Der Chefarzt berichtet über die Spezialambulanzen für Computersuchtprobleme, in denen nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Eltern und Fachleute Unterstützung suchen können und über die Problematik der Computerspielsucht.

Printausgabe tv diskurs: 13. Jg., 3/2009 (Ausgabe 49), S. 82-87

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