„So wenig berichten wie möglich!“

Über den Umgang mit Terroranschlägen und Amokläufen

Barbara Weinert im Gespräch mit Georg Pieper

Seit es in Europa Anschläge aus dem Umfeld des sogenannten Islamischen Staates (IS) gab, ist hierzulande das Unsicherheitsgefühl vieler Menschen immens gewachsen. Die Angst vor weiteren Anschlägen und das Gefühl permanenter Bedrohung werden auch von den Medien genährt, die in diesen Tagen über jeden noch so vagen Terrorverdacht berichten. Das müssen sie, denn Medien haben einen Informationsauftrag. Gleichzeitig stellt sich allerdings die Frage, ob sie mit der Art und Weise der Berichterstattung den Attentätern – wenn auch ungewollt – in die Hände spielen.

[Der Beitrag ist auf Wunsch des Autors nur in der Printausgabe erschienen.]

Printausgabe tv diskurs: 20. Jg., 4/2016 (Ausgabe 78), S. 24-29

Vollständiger Beitrag als:

Georg Pieper ist Psychologe und Experte für Trauma- und Stressbewältigung.

Barbara Weinert ist Redakteurin der tv diskurs.