Scary Dis-/Pleasures: „Angst“ im Zusammenhang mit Medienrezeption

Kerstin Leder

Ob in Bezug auf Albträume oder die Furcht vor einer angeblich gefährlicher werdenden Welt, die Medien werden oft für Ängste verantwortlich gemacht, die nach Auffassung mancher Sozialkritiker unnötig oder zumindest kurzsichtig sind. Derartigen Betrachtungen fehlt einerseits eine differenzierte Annäherung an das Konzept „Angst“ und andererseits ein Ansatz, der die verschiedenen Kompetenzen und Verhaltensweisen des Fernsehzuschauers berücksichtigt. Das Ziel der vorliegenden Studie war es, medienbezogene Ängste anhand von Gesprächen mit Drei-Generationen-Familien in Deutschland und Großbritannien zu beleuchten.

Printausgabe tv diskurs: 13. Jg., 3/2009 (Ausgabe 49), S. 65-69

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