Krieg in Bildschirmmedien

Zur politischen Orientierung Jugendlicher zwischen Inszenierung und Wirklichkeit

Christian Büttner, Joachim von Gottberg, Magdalena Kladzinski

Kinder und Jugendliche in westlichen Demokratien kennen den Krieg vor allem aus den Medien. Auf diese Art und Weise erfahren sie etwas über den weltweiten politischen Diskurs wie z.B.: Wann ist der Einsatz militärischer Kräfte legitim? Welche Folgen bringt Krieg mit sich? Kann man Kriege verhindern?
 Der Band versucht gesellschaftspolitische Fragestellungen und didaktische Überlegungen zusammenzuführen, die sich mit der Darstellung des Krieges in Bildschirmmedien beschäftigen. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen sowohl fiktionale Sendungen wie Kriegsfilme und Computerkriegsspiele als auch Fernsehnachrichten. Die Beiträge setzen sich kritisch mit formatspezifischen Visualisierungsstrategien vom Krieg auseinander. Sie zeigen auf, welche Interessen aber auch Gefahren für die politische Orientierung Jugendlicher und ihrer Einstellung zum Krieg hinter medialen Gestaltungskomponenten stecken. Insbesondere werden die Folgen der Formatverschränkung und Verwischung der Grenzen zwischen Inszenierung (Fiktion) und Wirklichkeit (Information) diskutiert.

Die Grundlagentexte liefern Informationen, auf deren Basis Lerninhalte zur Thematik der audio-visuellen Darstellung des Krieges für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen bestimmt werden können. Die vorgeschlagenen didaktischen Zugänge bieten einen Einstieg in das Thema. Dem Band ist eine CD-ROM mit Datenbanken zu Kriegsfilmen und Computerkriegsspielen sowie didaktisches Material in kopierfähiger Form beigelegt. 

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