Erinnerung als Erzählung des eigenen Lebens. Gedächtnis, Werte und die Ebene des Handelns

Christian Gudehus

In: tv diskurs. Verantwortung in audiovisuellen Medien
16. Jg., 2/2012 (Ausgabe 60), S. 26-31

Unser Gedächtnis ist für die Bewältigung des Alltags unerlässlich. Es hilft uns, Informationen und Erfahrungen aus der Vergangenheit zur Bewältigung der Gegenwart und der Zukunft präsent zu haben. Aber schon dann, wenn zwei Menschen über dasselbe Ereignis berichten, an dem beide teilgenommen haben, merken wir, dass Erinnerungen subjektiv beeinflusst werden und nie exakt sind. Warum passt das Gedächtnis die tatsächlichen Fakten diesem subjektiven Rahmen an? Ist unsere Erinnerung einfach mangelhaft oder verfolgt unser Gedächtnis damit ein bestimmtes Ziel, was uns letztlich hilft, unser Leben besser zu gestalten? tv diskurs sprach darüber mit Dr. Christian Gudehus, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Center for Interdisciplinary Memory Research an der Universität Flensburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Erinnerung und Gedächtnis sowie kollektive Gewalt.

Das Interview steht in Verbindung zum Vortrag des Interviewten Gudehus, den er im Rahmen der medien impuls-Veranstaltung Hier rein, da raus? Wie unser Gehirn Medieninhalte verarbeitet im Februar 2012 hielt.

 

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