Baustellen für den Jugendschutz. Pornographie im TV-Kabel, Sex via Satellit, Videos aus dem Internet

Tilmann P. Gangloff

Glaubwürdigkeit ist ein fragiles Gut. Das gilt auch und gerade für den Jugendschutz: Restriktive Maßnahmen lassen sich kaum rechtfertigen, wenn es anderswo einen mühelosen Zugang zu den gleichen Inhalten gibt. In Deutschland gilt das vor allem für drei Bereiche: In den Digitalpaketen verschiedener Kabelgesellschaften werden immer wieder Filme gezeigt, die sämtliche Pornographiekriterien erfüllen. Gleiches gilt für Videoplattformen wie MyVideo oder Clipfish. Und über Satellit lassen sich digital diverse Sender empfangen, deren Inhalt nicht nur geschmachlos ist, sondern teilweise auch gegen die Menschenwürde verstößt.

Printausgabe tv diskurs: 11. Jg., 4/2007 (Ausgabe 42), S. 89-93

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